Fritz Nols AG: Restrukturierung der Fritz Nols AG gelungen - Insolvenzplanverfahren erfolgreich beendet

Restrukturierung der Fritz Nols AG gelungen

Als eines der ersten deutschen Unternehmen hat die Fritz Nols AG erfolgreich das Insolvenzplanverfahren beendet. Nach nunmehr 12 Jahren kann die Fritz Nols AG wieder operativ ohne Einschränkungen tätig werden. Zum Ende der Geschäftsjahres 2015 wurden die Einspruchsverfahren gegen die Steuerbescheide abgeschlossen. Die Gesellschaft musste demnach nur TEUR 30 Gewerbesteuer an die Stadt Frankfurt nachzahlen. Mit dem Abschluss der Steuerverfahren und den resultierenden Steuererstattungen konnte in 2016 die letzte Quote an die Insolvenzgläubiger erfolgen. Die Auszahlungen der letzten Quote erfolgten am 22. und am 28. April 2016. Mit diesen Zahlungen erhöhte sich die Insolvenzquote abschließend auf über 54%. Erst nach dieser Zahlung wurde der Konzernabschluss 2015 geprüft und zur Billigung durch den Aufsichtsrat freigegeben.

Die 1975 gegründete Fritz Nols AG war ein traditionsreicher deutscher Börsenmakler, der sich jetzt auf die Kapitalmarktberatung bei Börsengängen, M&A, Emission von Unternehmensanleihen von kleinen und mittelständischen Unternehmen spezialisiert. 100% Tochtergesellschaften verwalteten Investmentfonds in Singapur und Cayman Islands, die u.a. die Investmentstrategie Distressed & Special Situations (Unternehmen in schwierigen Phasen vorwiegend im Finanzdienstleistungssektor) verfolgen. Weitere Investmentstrategien sind aus dem Bereich Hochfrequenzhandel mit der Spezialisierung auf Systematic Quantitative CTA (Nachrichtenbezogene quantitative Handelssysteme). Durch die Akquisition und Konsolidierung von Finanzdienstleistungsunternehmen wie notleidenden Vermögensverwaltern und Banken generiert die Fritz Nols AG Werte mit der Zentralisierung von Compliance, Risikomanagement, Portfoliomanagement, Marketing und Administration.